KRISEN UND HERAUSFORDERUNGEN ALS CHANCEN SEHEN UND NUTZEN

Irgendwann im Leben erlebt jeder mal Krisen oder Herausforderungen!
Krisen können durch innere und äußere Einflüsse entstehen: Krisen durch äußere Einflüsse können z.B. körperliche Verletzungen, Einschnitte durch Krankheiten und Verlust, aber auch finanzielle Krisen wie ein Börsencrash oder, um bei der aktuellen Situation zu bleiben, die Corona-Krise sein. Krisen bedingt durch innere Einflüsse sind oft neue, unerwartete Herausforderungen, aber auch seelische Verletzungen und Träume oder Pläne, die gerade zerplatzen, weil Gott einen anderen Plan hat.Ich möchte euch von 2 Beispielen erzählen, die mich inspiriert haben, gerade über dieses Thema zu schreiben.Zum Einen inspirierte mich eine Mutter einer Familie aus meinem Umfeld, die sich bewusst für das Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom entschieden hat. Sie berichtete mir, dass es am Anfang sehr schwierig war und sie in eine Glaubenskrise stürzte. Sie durfte aber ein Ja zu ihrer persönlichen Planänderung finden und fühlt sich mittlerweile durch das Kind wie auch durch die positive Einstellung und das Mittragen ihrer Gemeinde besonders gesegnet.Das zweite Beispiel ist eine persönliche Herausforderung von mir, die ich in letzter Zeit durchlebte, die deshalb ein wenig ausführlicher wird. Meine Herausforderung bestand vor kurzem darin mehr Nachtdienste (im März) zu machen, als ich jemals gemacht habe. Nicht, dass ich nicht flexibel bin, aber ich wusste, dass ich an meine Grenzen kommen werde. Was war also mein 1.Schritt? Ein Ja zur Situation finden und Gott alles hinlegen und loslassen. Aber auch Gefühle zulassen und ehrlich vor Gott bringen. Außerdem habe ich in dem Fall um Kraft gebeten. Was ich hier schon lernen durfte? Oft denke ich, ich schaffe vieles aus meiner Kraft, aber spätestens in dieser Situation hat Gott mich nochmal daran erinnert: Du schaffst es nur mit und durch meine Kraft! Mein 2.Schritt: Hilfe von Gott empfangen und dann neue Hoffnung haben, um die nächsten Schritte mit Gott zu gehen! Auch wenn es kleine Babyschritte sind, besser kleine als zu große oder gar keine.Hier ein Vergleich für dich: Du erklimmst einen Berg ja auch nicht im Sprinttempo, sondern gehst Schritt für Schritt den Berg hoch? Oder wenn du das Meer magst: Stell dir vor es ist extrem stürmisch und neblig – dann kannst du ja auch nur einen Fuß vor den anderen setzen, um vorwärts zu kommen. Du musst also Schritte im Glauben ins Ungewisse gehen – aber immer mit einem starken Gott an deiner Seite! 3.Schritt: Du kämpst nie alleine – Gott ist immer an deiner Seite und du hast genug andere Christen in deinem Umfeld, die für dich mitkämpfen und beten! 4. Schritt: Neue Wege gehen und Chancen nutzen – genau in der Situation ergeben sich vielleicht neue Gelegenheiten, die du nie für möglich gehalten hättest. In meinem Fall habe ich eine Sicherheit für den Ablauf im Nachtdienst entwickelt, den ich sonst nicht hätte und ich durfte neu erfahren und lernen, dass ich auf Gottes Kraft und Wirken hoffen darf. Daraus kann weiterhin Heilung in deinem Leben entstehen und du schaffst neue Dinge, die du dir nicht im Traum zugetraut hättest!

Zum Weiterdenken :

  • Was war deine letzte Herausforderung oder Krise? Was hast du daraus gelernt?
  • Oder vielleicht steckst du gerade in dieser Situation? Was ist anders gelaufen, als du geplant hast?
  • Konntest du Gott ehrlich deine Gefühle sagen und dann loslassen? Was durftest du in der Situation von ihm empfangen? Zum Beispiel Zusagen etc.
  • Hast du ein Ja zu der Situation gefunden und durftest dich darauf verlassen, dass du mit Gottes Hilfe und Kraft alles schaffen kannst?
  • Du hast hoffentlich nicht alleine gekämpft und hast deine engsten Freunde eingeweiht mit dir im Gebet zu kämpfen?
  • Was durftest du neu dazu lernen und erfahren, was du vielleicht nie ohne eine solche Situation getan hättest? Durftest du neue Wege gehen? Bist du heute Gott trotzdem dankbar dafür?
  • Hast du die Situation als Chance genutzt?

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