BAUARBEITERINNEN

5 Frauen beschreiben, wie sie ihren Glauben und ihre Beziehung zu Gott leben und wie sich das auf ihr Umfeld auswirkt. 

BAUARBEITERIN DORINA

Kennst du diese “eigentlich…, aber…” -Sätze?
Eigentlich wollte ich schon immer mal, aber das Leben kam mir dazwischen. Eigentlich wäre das cool, aber es passt gerade nicht. 
Wie wäre es den Spieß einfach umzudrehen? 
Eigentlich kommt mir das Leben immer dazwischen, aber ich mach das jetzt. Eigentlich passt es gerade nicht, aber es ist möglich. 

Bei mir ist das so:
Eigentlich schlafe ich gerne lange, aber jetzt klingelt mein Wecker jeden Tag um kurz nach Sieben. Ich will nicht die Hälfte vom Tag verpassen und jeden Tag in den Tag hineinleben und am Ende denken: “ach, hätte ich mal”. Jeden Morgen telefoniere ich mit meinem Freund, wir hören die kurze tägliche Andacht von Joyce Meyer und beten dann gemeinsam. Das hilft mir früh aufzustehen und wenn ich dann schon mal wach bin, nutze ich den Tag. 

Eigentlich wird mir schnell alles zu viel, aber Prioritäten und Fokus halten, bewahren mich ein Stück weit davor. Einige Tage in Abgeschiedenheit haben mir dabei geholfen. In dieser Zeit haben sich meine Gedanken geordnet und ich habe Zeit mit Gott verbracht. Ich habe mir meine nächsten Schritte aufgeschrieben und durch die Gedankenordnung haben sich meine Prioritäten herauskristallisiert. Ich habe das nicht erwartet, aber bis heute helfen mir diese paar Tage, mich zu fokussieren und Dinge zu priorisieren. Dadurch schaffe ich viel mehr und habe auch entspanntere Ruhephasen. Im Alltag habe ich solche wertvollen Zeiten mit Gott oft Abends auf dem Balkon. Da schaue ich in den Sternenhimmel, lehne mich zurück, komme mit Gott ins Gespräch und meine Gedanken ordnen sich. 

Eigentlich vergesse ich oft wie Gott in meinem Leben wirkt, aber ich halte es nun in Videos fest, damit ich mich wieder daran erinnern kann. Mir macht es am meisten Freude, wenn ich merke, dass Gott lebendig ist. Während ich auf Gran Canaria war, haben mein Freund und ich angefangen Videos aufzunehmen, in denen wir von den kleinen und großen Alltags-Wundern und Gebetserhörungen erzählen. Wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht Gottes Wirken im Hier und Jetzt festzuhalten, um uns später an sein Wirken erinnern zu können. Durch diese „Übung“ wird meine Dankbarkeit trainiert. 

Eigentlich ist das was passiert beängstigend, aber ich mache mir keine Sorgen. Sich Sorgen zu machen verlängert das Leben um keine Sekunde, sondern stiehlt vielmehr Freude und Kraft. Freude ist ein göttliches Prinzip. Rabbi Nachman hat mal gesagt: Fröhlich sein sei ein großer Dienst Gottes. In der Bibel wird Gott oft El Shaddai genannt, das bedeutet, Gott versorgt. Gott versorgt mich und daher muss ich mir keine Sorgen machen. Ich darf mich einfach freuen. 

Zum Weiterdenken:

  • Wie kannst du mit Freunden oder deinem Partner ein einfaches Ritual einüben, um Gott in deinem Leben Raum zu geben?
  • Für welche Dinge bist du gerade dankbar?
  • Was ist dein “eigentlich,… aber…”? Und was spricht dagegen es einfach mal zu machen?

How to handle woman like me:

Ich würde gerne mit dir in den Austausch kommen. Wie lebst du deinen Glauben, was ist dir wichtig und welche Rituale helfen dir, den Glauben mit deinem Partner gemeinsam zu leben? Teile deine Gedanken dazu gerne als Kommentar.

Hier kannst du noch mehr von Dorina lesen.

BAUARBEITERIN MELISSA

Als Bauarbeiterin an Gottes Reich fühle ich mich vor allem beim Sommerlager, bei dem ich seit über 10 Jahren mitarbeite. Wahrscheinlich, weil ich dort so bewusst meine Zeit und Kraft opfere, um mich ganz in seinen Dienst zu stellen und Kindern und Teenagern von Gott zu erzählen. Unser Ziel dort ist es, die Teilnehmer für ein konsequentes Leben mit Gott zu begeistern – in dem wir es ihnen vorleben. Wir versuchen, den Mitarbeitern klar zu machen, welch große Vorbildfunktion sie einnehmen, dass sie während der 8 Tage Zeltlager genau beobachtet werden und welche Verantwortung sie dadurch tragen. Die gesamte Zeit ist sehr fordernd und mir wird immer wieder klar, dass ich das nur mit Gottes Hilfe schaffen kann. Diese Abhängigkeit von ihm wird mir dort um einiges stärker bewusst als in meinem Alltag. Ich schaffe es nicht, eine Woche lang rund um die Uhr eine „perfekte Christin“ zu sein. Aber gerade durch meine Fehler und meinen Umgang mit ihnen sehen die Kinder, dass auch ich nur ein Mensch bin, auch mal schlecht drauf sein kann, Fehler mache und mich entschuldigen muss. Und auch das kann Gott gebrauchen, er kann mich sozusagen als lebendiges Beispiel nutzen. 
Außerhalb des Zeltlagers bin ich ehrlich gesagt nicht sehr missionarisch unterwegs. Ich bin meist nicht mutig genug dafür, zu schüchtern und möchte niemandem etwas aufstülpen und am liebsten meide ich Diskussionen. Aber was ich versuche, ist, nichts zu verbergen. Den Menschen von meinem Gemeindeleben zu berichten und von Dingen, die ich mit Gott erlebe und wo ich klar seine Führung spüre. All das ist ein großer Teil meines Lebens und den will ich nicht verschweigen. Auch wenn das manchmal vielleicht bequemer wäre. 
Ich habe erlebt, wie allein dadurch gute Gespräche entstehen und Menschen in meinem Umfeld merken, wie wichtig mir das alles ist und dass sie verstehen, woraus ich Kraft, Frieden und Zuversicht schöpfe.
Jetzt, wo ich nicht mehr allein durchs Leben gehe, sondern einen Partner an meiner Seite habe, möchte ich auch mit unserer Beziehung ein Vorbild für andere sein. Gott soll unser Mittelpunkt sein, auch wenn wir noch schwerverliebt sind und den Kopf im Moment voll mit Hochzeitsplanungen haben. Wie wir nun gemeinsam unseren Glauben leben können, müssen wir noch herausfinden. Und ich bin schon gespannt, wie wir das in unseren neuen gemeinsamen Alltag integrieren. 

Zum Weiterdenken:

Bist du manchmal auch schüchtern, wenn es darum geht, anderen von Gott zu erzählen? Verstecke dich nicht, wie ich, hinter dieser Ausrede, sondern sei kreativ und überlege dir, wie du trotzdem authentisch deinen Glauben ausleben kannst – ohne etwas davon zu verbergen.

How to handle a woman like me:

Als Verlobte möchte ich meine Art, bei Gott aufzutanken und von ihm zu lernen erweitern, in dem ich Wege finde, wie ich das mit meinem Verlobten zusammen tun kann. Jeder lebt seinen Glauben anders und auch wenn wir bald verheiratet sind, glaube ich nicht, dass das bedeutet, dass wir unsere ‚Stille Zeit‘ von nun an jeden Tag gemeinsam machen müssen. Aber gemeinsames Gebet ist mir zum Beispiel wichtig und der Austausch über das, was wir mit Gott persönlich erleben. 

Hier kannst du noch mehr von Melissa lesen.

BAUARBEITERIN DAMARIS

Ich glaube an Jesus. Ich habe oft erlebt, wie Aussagen Gottes sich in meinem Leben bewahrheitet haben und fast schon wie eigene Naturgesetze funktionieren. Und deshalb glaube ich, bis heute. 
Wie sieht das praktisch aus? Ich bin ein Zeit-Mensch. Ich drücke Beziehung und Zuneigung durch Zeit aus. Meine bewusste Zeit mit Gott äußerte sich bis vor kurzem, dass ich stundenlang mit einem Kaffee in der Hand und gemütlicher Atmosphäre die Bibel lesen, in irgendwelche Bücher kritzeln und meditieren konnte. Oft habe ich auch Lobpreis gehört oder selber gesungen. Es war auf jeden Fall eine ziemlich zeitintensive Sache, die sich schon damals nicht mit jedem Tag vereinen ließ.
Jetzt, so mit Baby, kann ich mir das überhaupt nicht mehr vorstellen. Wenn meine Beziehung zu Gott einzig an diese Art der Nähe gekoppelt wäre und ich nur dadurch meine Ruhe in Gott behalten könnte, dann wäre ich jetzt ganz schön arm dran. Aktuell reicht es im Alltag oft nur für den Vers des Tages in meiner Bibel App oder nutze eine Audio-Funktion (super praktisch!). Da ich zu kurze Abschnitte aber oft zusammenhangslos empfinde und daraus dann kaum etwas für meinen Alltag ziehe, habe ich mir jetzt ein Andachtsbuch bestellt, dass einige Gedanken kompakt darstellt und auch noch Möglichkeiten bietet, diese Gedanken mithilfe von Bibelstellen zu vertiefen. Das ist mein aktuellster Versuch irgendeine Alltags-Routine für mich zu entwickeln. Das ist mir wichtig, weil ich nah an Gottes Gedanken bleiben und mich nicht ausschließlich von meinen Gefühlen leiten lassen will. 
Was ich zurzeit vor allem lerne: im Moment sein. Und da ich weiß, dass Gott dort auch immer zu finden ist, rede ich viel häufiger zwischendurch mit ihm. Ich versuche Dankbarkeit zu kultivieren und Freude über etwas direkt an Gott zu richten. Auch die kleinen oder größeren Schwierigkeiten im Baby-Alltag rücken meinen Fokus manchmal viel mehr zurecht, als ich es vorher gedacht hätte. Gerade zu Anfang bin ich mir oft so unglaublich hilflos, verletzlich und ausgeliefert vorgekommen. 
Aktuell sehe ich es auch wieder als Challenge, Gottes Stimme hören zu lernen. So ganz mittendrin im Alltag. Dazu habe ich vor kurzem auch einen Beitrag auf Instagram gesehen, der mich sehr angesprochen hat (übrigens sehr empfehlenswerter Account). 

Ich merke immer wieder: was nicht tief verwurzelt ist, hat überhaupt keinen Effekt auf mein Leben, geschweige denn meine Umgebung. Und trotzdem mache ich mir gerne bewusst, dass ich Gott mit meinem manchmal noch so kleinen Glauben nicht kleindenken oder kleinreden kann. Selbst wenn ich mal an seinen Zusagen zweifele – wenn ich damit offen zu ihm gehe, kann seine Gnade, seine Liebe und seine Hoffnung direkt zu mir fließen und alles umgeben, was sich gerade überhaupt nicht „gläubig“ anfühlt. Auch wenn das natürlich nicht immer sofort passiert. Und weil Gott keine halben Sachen macht und sich eben nicht von mir begrenzen lässt, kann er mich mit seiner Gegenwart erfüllen und überfließen lassen, hin zu anderen. 
Ich will ganz da sein, wo ich gerade bin und dort noch viel mehr sehen lernen. Auch, wer vielleicht gerade etwas von meinem Überfluss – zu dem ich ja immer Zugang habe – gebrauchen könnte. Und das weit über den direkten Kirchenalltag hinaus. 
Und darin sehe ich aktuell vielleicht meine größte Aufgabe als Bauarbeiterin in Gottes Reich: meine Beziehung zu Jesus ganzheitlich im Alltag zu leben, sein Reden wahrzunehmen, zu folgen und zu sehen, was er tut.
Wo findest du Gott im Alltag? Teile gerne deine Perspektive in den Kommentaren!

Zum Weiterdenken:

Wenn du dich nach Gott sehnst, dein Alltag aber gerade wenig Möglichkeiten bietet, dem nachzugehen – vielleicht helfen dir die Fragen, die ich mir im Moment oft stelle auch:

  • Welche Gedanken habe ich, wenn ich an Gott denke? Wie sieht mein Gottesbild gerade aus?
  • Was passiert gerade tief in meiner Seele? Gibt es etwas, was mich aktuell stark beschäftigt? Habe ich Gott schon gefragt, ob er mir etwas dazu sagen möchte? 
  • Sehe ich, wo Gott gerade in meinem Umfeld wirkt und kann ich mich irgendwie daran beteiligen?

Ein Album, das mir aktuell hilft, Gottes Gegenwart wahrzunehmen: Steffany Gretzinger – Forever Amen

How to handle woman like me:

Wenn es mit Baby mal wirklich stressig wird, gibt es wenige Momente, in denen man die Muße hat sich zu fragen: Wie geht es mir eigentlich gerade? 
Wenn andere mich das aufrichtig fragen, werde ich mir dessen manchmal erst bewusst. Das kann mir helfen, mich zu sortieren und vermittelt Wertschätzung. 

Hier kannst du noch mehr von Damaris lesen.

BAUARBEITERIN ANNA

Jede von uns musste in den letzten Wochen ihr Glaubensleben mit Gottesdienst und Gemeinschaft mit anderen aus der Gemeinde neu überdenken und erfinden! Die Zeit hat mir wieder neu gezeigt hat, was die Basics am Glaubensleben und an der Beziehung zu Gott sind! Ich nenne hier mal ein paar Beispiele: Beziehung zu Gott mit einem aktiven Gebetsleben und Gemeindeleben, bereit sein mit Gott vieles zu erleben wie erhörte Gebete, Heilung, Veränderungen, Wunder, geistliches Wachstum und ihm immer neu Vertrauen lernen. Eine Sache ist mir in den letzten Wochen nochmal besonders aufgefallen: Wie wichtig Gott die Gemeinschaft mit seinen Kindern und auch die persönliche Beziehung mit ihm ist! Ich habe für mich gemerkt, dass ich die Beziehung zu Gott nochmal neu vertiefen konnte und so wurde sie besonders in den letzten Wochen wieder neu Anker und Ruhepol für mein Glaubensleben. Irgendwann habe ich mal entdeckt, dass ich mir gerne Notizen mache mit Gebetsanliegen, Predigten und Zusagen, die mir Gott gemacht hat, weil es mir hilft meine Beziehung mit Gott und den Wachstum zu „sehen“. So habe ich in diesem Jahr bewusst angefangen in einem Notizbuch mit Predigten und Dingen, die Gott mir aufs Herz gelegt hat, zu notieren. Der nächste wichtige Punkt ist Gemeinschaft mit und in der Gemeinde, das war ja in den letzten Wochen nicht realisierbar, aber man konnte trotzdem Gemeinschaft haben über Video. Außerdem kann man im Gebet am Telefon oder über Videochat auch Gemeinschaft haben, auch wenn das leider keine Umarmungen oder den “Kontakt auf Augenhöhe” beinhaltet und dieses auch nie ersetzen kann. Auch Gemeinschaft im Hauskreis über Videoanruf war für mich in den letzten Wochen nochmal zusätzlich wichtig, um den Kontakt zu halten- das ist besonders als Single für dich und mich wichtig! Wo ich Bauarbeiterin an Gottes Reich bin? Ich versuche Dinge authentisch an mein Umfeld weiterzugeben, was bei mir mehrere Sachen sind . Zum Einen werde ich die Begebenheiten gerne weitergeben, mit denen Gott mich ermutigt hat. Darüber habe ich gerade einen Artikel geschrieben, den du hier findest: Werde Ermutiger und empfange Ermutigungen
Ausserdem ist es mir auch sehr wichtig, dass ich besonders den Mädels im Hauskreis eine Art Struktur aufzeige, wie ich den Glauben lebe. Ein weiterer wichtiger Punkt ist Gebetserhörungen zu teilen als Zeichen dafür, wie groß Gott ist und so versuche dadurch meinem Umfeld gegenüber Mut zu machen, wenn es darum geht für eine Sache weiter zu beten und auf Gottes Erhörung zu warten. 

Zum Weiterdenken:

  • Nutzt du ein Notizbuch? 
  •  Hast du eine Kleingruppe? 
  • Wie hast du die letzte Zeit erlebt? Wie war deine Beziehung zu Gott und Gemeinschaft mit anderen? War in der letzten Zeit das Thema Einsamkeit ein Punkt bei dir?
  • Wie lebst du als Single dein Glaubensleben und Gemeinde? Was bedeutet für dich Gemeinschaft mit Gott, deiner Gemeinde und deinen Freunden?
  • Fehlt dir etwas, um für dich in deiner Situation Gemeinschaft zu leben und zu erleben ?

How to handle a woman like me:

Bauarbeiterin an Gottes Reich bedeutet für mich besonders Menschen mit meinen Gaben zu dienen und zu ermutigen, was sich auch auf den Job auswirkt. Mir hilft es sehr und gebe es gerne als Tipp weiter zur Erinnerung Sachen aufzuschreiben, um auch zu sehen was Gott in meinem Leben tut!

Hier kannst du noch mehr von Anna lesen.

BAUARBEITERIN LAURA

Als Ehefrau und Mutter finde ich es oft schwierig mir Zeit frei zu schauffeln, regelmäßig Stille Zeit zu machen oder eine feste Struktur zu finden. Im ganz normalen Alltag nehme ich mir Zeit mit Gott – entweder abends, wenn unsere Tochter schläft oder auch mal während ihrem Mittagsschlaf. Dafür brauche ich unbedingt Ruhe. In solchen Zeiten lese ich gerne in der Bibel oder in anderen Büchern mit geistlichem Inhalt. Dazu habe ich euch weiter unten mal meine liebsten Buchempfehlungen aufgeschrieben. Das erste Buch Zufrieden leben (Bob Schultz) hat echt viele praktische Alltagstipps, um mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Außerdem mag ich, dass es kurze Kapitel hat. 
Das zweite Buch Katzen, Hunde und die Herrlichkeit Gottes (Bob Sjogren & Gerald Robison) ist bisher mit Abstand das intensivste Buch, das ich gelesen habe. Ich muss ehrlich sagen, der Titel und das Cover sind meiner Meinung nach absolut unattraktiv, aber dieses Buch ist mein Favorit geworden. Allerdings mit echt schwerer Kost. Da hat man noch einiges zum nachdenken und an sich arbeiten! Also wer seinen Glauben und sein Christenleben mal ganz überarbeiten und wachsen möchte, ist hier genau richtig.
Das dritte Buch Und plötzlich heißt du Mama (Elena Schulte & Georgia Mix) ist an Mamas gerichtet. Lustig und alltagsrelevant geschrieben. Mit vielen Beispielen und Anekdoten. Und auch hier sehr kurze Kapitel ohne zusammenhängenden Inhalt, sodass man es nicht am Stück durchlesen muss.
Und zu guter Letzt ein Buch Liebe und Respekt (Emerson Eggerichs), dass mein Mann und ich gelesen haben. Ganz viel wurde dadurch plötzlich deutlich und wir fanden, dass es uns geholfen hat, einander noch besser zu verstehen. Hätten wir dies in der Verlobungszeit gelesen, hätten wir wahrscheinlich gedacht: „Naja solche Probleme haben wir nicht“. Für uns persönlich hat es Sinn gemacht, das Buch erst etwas später im realen Ehealltag zu lesen, denn da traf schon einiges mehr von dem zu, als wir vor der Hochzeit dachten.
Was ich in meinem manchmal sehr vollgepackten und chaotischen Mama-Alltag gelernt habe ist, dass ich jederzeit und an jedem Ort meinen Glauben und meine Beziehung zu Gott integrieren kann. Ich merke, wie ich viel öfter zwischendurch mit Gott im Gespräch bin. Das ist schön, denn ich weiß, dass ich jederzeit ganz ungezwungen ohne (Zeit)Druck mit ihm reden darf. 
In unserer Familie ist es unsere Tradition vor dem Essen und dem Schlafen gehen gemeinsam zu beten, so leben wir unseren Glauben auch vor unserer Tochter, die mittlerweile ihre eigenen Dankesanliegen ausspricht. Es geht uns nicht um auswendiggelernte Gebete, die leider öfter ohne bewusstem Verständnis runtergerattert werden, sondern dass unsere Tochter lernt, ihre eigenen Worte an Jesus zu richten. In meinem Umfeld möchte ich den Glauben einfach vorleben, oft merken die Leute einen inneren Frieden und Gelassenheit.

Zum Weiterdenken:

Lies die Buchempfehlungen 🙂

How to handle a woman like me:

Erzähl mal, wie du als Ehefrau und Mutter deine Beziehung zu Gott lebst und pflegst. Mich interessiert es wie andere Mütter ggf. mit mehreren Kindern ihren Alltag mit Gott gestalten. Nutze einfach die Kommentar Funktion und gib uns einen kleinen Einblick in dein Leben. 

Hier kannst du noch mehr von Laura lesen.

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