WEDDING DAY

5 Frauen beschreiben wie sie Hochzeiten erlebt haben und erleben. Einige der Autorinnen hatten die Ehre selbst die Braut auf einer Hochzeit gewesen zu sein und einige tragen diesen Traum noch im Herzen. Sie schreiben alle darüber, was sie an Hochzeiten besonders wichtig finden und wie sie den Anlass aus ihrer persönlichen Lebenssituation heraus wahrnehmen.

BRAUT MELISSA

Es war sooo schön eine Braut zu sein und ich bin traurig, dass mir diese Ehre voraussichtlich nie wieder zuteil wird. 
Es fing schon bei der Brautkleidsuche an. Diese wunderschönen Kleider anprobieren zu dürfen und sich selbst im Spiegel darin zu bewundern – ein Riesen-Spaß! Und tatsächlich – als ich dann DAS Kleid gefunden hatte und laut aussprach, dass ich darin heiraten möchte – kamen mir die Tränen. In was für einen Gefühls-Taumel einen das Heiraten zuweilen stürzen kann, ist schon erstaunlich. 
Aber kommen wir zum großen Tag selbst. Ich wurde ganz wundervoll umsorgt und meine beiden Brautjungfern und meine Familie haben mir alle Wünsche von den Lippen abgelesen, sodass es mir rundum gut ging und es wirklich einer der glücklichsten und schönsten Tage meines bisherigen Lebens wurde. 
Eine große Frage für mich war, ob ich bei der Trauung weinen werde. Ich konnte das vorher irgendwie wirklich schlecht einschätzen und hatte zwei Szenarien im Kopf: entweder ich würde gar nicht weinen und alles ganz gelassen sehen oder, wenn der Damm erst einmal gebrochen ist, würde ich damit gar nicht mehr aufhören können. Zum Glück ist es dann doch keins dieser Extreme, sondern eine gute Mischung geworden. 
Im Vorfeld habe ich mir vorgenommen, eine der Bräute zu sein, die freudestrahlend am Arm ihres Papas den Gang herunter kommt und links und rechts noch Gäste begrüßt. Doch das war mir nicht mehr möglich. Auf einmal packte es mich – das hier war (endlich) MEINE Hochzeit. Ein langgehegter Traum, der in Erfüllung ging. Und ich konnte mich nur noch auf ihn fokussieren – diesen wundervollen Mann, der am Ende des Ganges auf mich wartete. Das half mir zum Glück, um nicht vollkommen aus der Fassung zu geraten. 
Und jeden weiteren Augenblick des Tages genoss ich einfach nur und versuchte, so viel wie möglich davon aufzusaugen, um es für lange Zeit in Erinnerung behalten zu können. Liebling und ich sind beide froh, dass uns das Genießen von unserer Hochzeit so gut gelungen ist. Der gesamte Tag war dank unserer Familien und Freunde so entspannt und unsere Lieben haben uns wundertolle Momente beschert. 
Aufgrund von Corona mussten wir unsere ursprünglich 200 Personen umfassende Gästeliste auf 50 kürzen und kurzfristig noch so einiges andere umschmeißen. (Wenn dich das interessiert, kannst du meinen Beitrag „Corona-Hochzeit“ lesen, wo ich etwas ausführlicher davon berichte.) Aber Liebling und ich sind uns einig, dass unsere ursprünglich geplante Hochzeit wohl nicht so schön geworden wäre, wie diese halb improvisierte, abgespeckte Version davon. 
An dem Mythos „glücklichster Tag des Lebens“ ist also wirklich etwas dran – den hatten wir beide und sind rückblickend einfach nur unfassbar dankbar dafür. Es war der perfekte Start in unser gemeinsames Leben. Und ich bin ein klein bisschen traurig, dass es nun vorbei ist. 

Zum Weiterdenken:

An alle Bräute: 

Mir fällt es teilweise schwer, andere um Gefallen zu bitten oder Aufgaben an andere abzugeben – sich aber genau das anzueignen ist rückblickend die halbe Miete bei einer Hochzeit und rettet einem so manchen Nerv. Such dir Menschen, von denen du weißt, dass sie Profis in dem jeweiligen Bereich sind und denen du vertraust, dass sie es so ausführen, wie du es gerne hättest. Und dann – lass los! Es gibt noch genug andere Aufgaben, die nur du machen kannst. Für die brauchst du all deine Ressourcen. 

Zuletzt: es ist euer Tag, nur von euch beiden – macht ihn auch dazu!

How to handle a woman like me:

Ich hatte Angst davor, eine ‚Bridezilla‘ zu werden und war froh über das Feedback meiner Brautjungfern. Aber ich war auch dankbar dafür, dass sie sehr gnädig mit mir waren und mir das Braut-Sein von Herzen gegönnt haben. 

Hier kannst du noch mehr von Melissa lesen.

LAURA

Ich liebe Hochzeiten! Das war schon immer so und hat sich weder durch meinen Beziehungsstatus, noch dem Mama dasein geändert.
Am schönsten finde ich die Trauung. Die Spannung, die im Raum schwebt, die nervösen und freudigen Gesichter und die Glückstränen. Ich liebe es zu beobachten, wie unterschiedlich die Gäste reagieren, wie der Bräutigam seine Braut erwartet und wie diese dann langsam hinein schreitet. Sie betritt den Raum, welcher sich mit so vielen Emotionen füllt. Das ist mein Lieblingsteil einer Hochzeit. Gleichzeitig erinnert mich das immer an unsere Hochzeit und an all das, was seit dem geschehen ist, wie wir zusammenwachsen durften und wo wir jetzt als Familie stehen. Das erfüllt mein Herz mit Dankbarkeit.

Als Ehefrau und Mama freue ich mich immer besonders doll, auf einer Hochzeit sein zu dürfen. Es ist ein besonderer Anlass, der irgendwie gar nicht mehr so häufig vorkommt wie früher, als gefühlt alle in unserem Alter nach und nach geheiratet haben. 
Es ist was Besonderes, weil wir als Familie zusammen eingeladen sind, weil wir uns mal wieder aus dem Alltag in eine festliche, schöne Umgebung bewegen. Weil wir Freude daran haben, uns für diesen Anlass schön zu machen. Weil es ein fertiges Programm gibt und liebevoll zubereitetes Essen. Weil dieser Tag stressfrei ist, man Freunde und Bekannte trifft, fürs leibliche Wohl gesorgt ist und man die Dinge auf sich zukommen lassen kann. 
Je nachdem wie viel man selbst involviert ist, kann es durchaus auch stressig sein, und doch ist das eine andere Art von Stress, die ich sonst vielleicht im Alltag erlebe. 

Bevor wir unsere Tochter hatten, sind wir meistens bis zum bitteren Ende geblieben, haben die Tanzfläche gerockt (naja mein Mann hat sich das Spektakel eher aus der Ferne angeschaut) und uns mit allen möglichen Menschen bis in die Nacht unterhalten. Jetzt verabschieden wir uns meist schon eher, vor allem dann, wenn unsere Kleine dabei ist. Ich habe sie eigentlich gerne dabei und finde es schön, dass sie sowas erleben und sehen darf.

Ob ich dem hinterher trauere? Selten. Irgendwie ist der Tag dann schon so voll und schön gewesen, dass ich gar nicht mehr das Bedürfnis habe bis in die Puppen durchzufeiern. Zumal ich weiß, dass der nächste Morgen nicht erst um 12 Uhr startet, sondern eher um 7 Uhr. Wir fahren zufrieden nachhause, reflektieren den Tag, beten für das frisch vermählte Paar und all die Herausforderungen, die sie von nun an gemeinsam bewältigen dürfen und fallen müde, satt und dankbar ins Bett. 

Zum Weiterdenken:

→ Was ist dein Highlight an einer Hochzeit?

→ Was stresst dich? Nimmst du deine Kinder gerne mit oder gibst du sie lieber ab? Spielt das Alter der Kinder dabei eine Rolle?

→ Wie erlebst du als Mama eine Hochzeit? Nervt es dich vielleicht zwischendurch stillen oder wickeln zu müssen oder genießt du die Aufmerksamkeit um dein Kind, dass Leute es halten möchten und du in Ruhe essen kannst?

How to handle a woman like me:

Ich liebe Hochzeiten und genieße sie sehr. Bei Trauungen mache ich mittlerweile keine Fotos mehr, dadurch bin ich viel zu sehr abgelenkt und verpasse das worum es eigentlich an dem Tag geht. Das Brautpaar, ihre Gefühle und ihre gemeinsame Zukunft.

Hier kannst du noch mehr von Laura lesen.

DORINA

Wenn ich an Hochzeit denke, dann habe ich eine alte Kirche vor Augen, die Bänke sind mit Blumen geschmückt, die Gäste stehen und die Braut schreitet mit ihrem Vater den langen Gang entlang, ihrem Mann entgegen, der vorne auf sie wartet. In dieser kurzen Zeit liegt so viel Spannung in der Luft, also gute Spannung, viele Emotionen und vor allem Freude. Es sind bewegende Momente. Diese Momente sagen viel aus und leiten einen neuen Lebensweg ein. 

Wenn ich an Hochzeit denke, dann denke ich an eine aufgeregte, aber auch eine leicht gestresste Braut – vor der Hochzeit. Viele Bräute wünschen sich einen perfekten Tag und sind Wochen und Monate vor der Hochzeit damit beschäftigt, alles vorzubereiten und zu durchdenken. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es beim Heiraten direkt vor der Hochzeit mehr um den Tag an sich geht, als um das Ganze was danach kommt, das gemeinsame Leben. 

Wenn ich an Hochzeit denke, dann denke ich an die Zeit nach dem großen Tag. Mein Freund und ich prüfen nicht in erster Linie die Frage “Wollen wir heiraten?”. Denn Heiraten ist etwas wunderschönes, wertvolles und wichtiges, aber “nur” der erste Schritt. Wir formulieren die Frage eher, so dass sie zeigt was es auch bedeutet: Wollen wir den Rest unseres Lebens gemeinsam verbringen? Wie stellen wir uns unser Leben vor und passen unsere Vorstellungen zusammen?

Als Single fand ich Hochzeiten toll. Ich liebe diese freudige Atmosphäre des Tages, freue mich mit dem frisch vermählten Paar und ganz besonders freue ich mich auf den Tanzabend mit Freunden und Familie. Am wohlsten habe ich mich als Single auf einer Hochzeit gefühlt, wenn ich viele Leute kannte, also Verwandte oder liebe Menschen aus meinem Freundeskreis. Wenn ich kaum jemanden kannte, und alle in ihren Bekanntenkreisen unterwegs waren, habe ich mich auch schon mal einsam auf einer Hochzeit gefühlt. 

Wie erlebe ich eine Hochzeit in meiner Lebenssituation? Mit meinem Freund war ich bisher noch auf keiner Hochzeit, da die Feiern aufgrund von Corona ausgefallen sind oder verschoben wurden. Aber ich denke, wenn wir gemeinsam auf eine Hochzeitsfeier gehen würden, würden wir uns für das Paar das heiratet freuen, aber auch gleichzeitig über unsere eigene Zukunft und Hochzeits-Vorstellungen intensiver nachdenken. 

Zum Weiterdenken:

Ich bin seit einigen Monaten in einer Beziehung und stelle mir folgende Fragen (vielleicht sind sie auch für dich inspirierend):
Kann ich mir vorstellen, den Rest meines Lebens mit meinem Partner zu verbringen?
Wie reagiert er in bestimmten Situationen? Was liebe ich besonders an meinem Partner und in unserer Beziehung? Woran müssen wir und woran muss ich arbeiten?

How to handle a woman like me:

Ich bin froh über Corona, denn in der Zeit konnte unsere Beziehung wachsen, ohne dass wir nach zwei Wochen schon gefragt worden sind, wann wir heiraten wollen. Diese Frage wird uns erst jetzt, nach einigen Monaten, immer wieder gestellt, was nicht so schlimm ist, wie direkt nach dem Beziehungsstart. Es bringt Paare in Verlegenheit so eine Frage gestellt zu bekommen, wenn sie (am Anfang der Beziehung) noch nicht darüber gesprochen haben. 

Mich würde interessieren, warum du dich entschieden hast, deinen Partner zu heiraten und was für dich ausschlaggebende Punkte waren. Schreib deine Antwort gerne in die Kommentare.

Hier kannst du noch mehr von Dorina lesen.

ANNA

Jedes Mädchen träumt von dem Tag der Hochzeit, wenn sie im Brautkleid zum Altar schreitet, um den Mann ihrer Träume zu heiraten. Du bist vielleicht schon verheiratet oder du bist, wie ich, noch Single und dein Traum ist noch nicht real geworden? An dieser Stelle würde ich dich gerne fragen wollen: Mit welcher Erwartung liest du diesen Beitrag und was erhoffst du dir? Hast du dich als Single auf Hochzeiten schon alleine gefühlt? Hast du schon Erfahrungen als Singles auf Hochzeiten gemacht? Wie nimmst du im Moment dein Leben als Single wahr? Denn gerade das spielt auch eine wichtige Rolle, wie du dich auf der Hochzeit wahrnimmst! Was meine ich damit? Gerade wenn es dir als Single im Moment schwer fällt zu warten, dass sich dein Herzenswunsch irgendwann zu heiraten erfüllt, solltest du bitte unbedingt weiterlesen. Vielleicht hast du auch das Problem irgendwie neidisch zu sein auf die Braut, weil sie genau das hat, was du dir schon seit Jahren wünscht? Besonders wenn gefühlt alle deine jüngeren Geschwister und deine besten Freundinnen heiraten, kann es sein, dass du es als sehr schmerzhaft erfindest. Ja meine Liebe, ich kenne diese Gedanken und die Zweifel gut und es ist wichtig, dass du sie mit Gottes Hilfe zulässt und erträgst. Es ist gut den Schmerz nicht zu ignorieren und sich der Situation zu stellen, dass dich deine Gedanken gefangen nehmen können. Denn erst, wenn du das zu Gott gebrachst hast, kann er dein Herz verändern und dir dabei helfen deine Trigger für die Gedanken zu erkennen und nicht zuzulassen. Aber es gibt noch einen weiteren Schritt, den mir Gott in den letzten Jahren beigebracht hat, dieser heisst ich soll meine Perspektive wechseln. Er hat mir immer wieder zugesagt, dass er mich nicht vergessen hat, so wie er DICH nicht vergessen hat. Du bist und bleibst seine geliebte Tochter, egal welchen Beziehungsstatus du heute vielleicht hast. Auch hat er meine Herzenshaltung verändert! Früher hatte ich ehrlich gesagt auch damit zu kämpfen, dass ich dachte Gott hat mich vergessen und den Gedanken: Werde ich jemals ein Brautkleid tragen? Heute aber kann ich mich für das Brautpaar und ihren Start in ein gemeinsames Leben viel mehr freuen, gerade weil mich Gott da verändert hat. Ich bin für jedes Paar dankbar, dass nach seinen Vorstellungen heiraten darf und kann. Manchmal hilft es nochmal die Geschichte des Brautpaares zu kennen, um sich um so mit dem Brautpaar freuen zu können. Da fallen wir 2 Beispiele von Hochzeiten ein: Bei dem ersten Brautpaar war lange nicht klar, ob die Hochzeit so stattfinden konnte wie geplant, aber auch ob der Bräutigam überhaupt richtig laufen konnte. Das andere Paar hat während der letzten Wochen geheiratet und es war lange nicht klar, wie sie feiern können. Beide Paare konnten ihren Tag am Ende so umsetzen- nach ihren Wünschen und Problemen im Vorfeld. So konnte ich mich um so mehr für sie freuen. 

Zum Weiterdenken:

  • Hast du Neid zu gelassen? Kennst du den Gedanken, dass dich Gott scheinbar vergessen hat?
  • Willst du wirklich zu lassen, dass dich Gedanken so gefangen nehmen können ?
  • Bist du bereit dich dem Schmerz zu stellen, los zu lassen und dich von Gott verändern zu lassen und eine neue Perspektive einzunehmen?

How to handle a woman like me:

Erst als ich mich der Situation und dem Schmerz gestellt und losgelassen habe, konnte Gott mein Herz und meine Perspektive verändern

Hier kannst du noch mehr von Anna lesen.

DAMARIS

Wie wundervoll, wenn zwei Menschen sich finden und sich fest entscheiden, dass es für immer ist! 
Ich glaube Menschen brauchen Rituale und Feste, um sich an Lebensumbrüche und besondere Weggabelungen erinnern zu können. Die monatelangen Planungen, die Vorfreude und die Vorbereitungen sind schon eine ganz besondere Zeit, die die Bedeutsamkeit des großen Tages nur noch fester im Gedächtnis verankern. 
Auch wenn ich mich eigentlich nicht als Perfektionistin bezeichnen würde, hatte auch ich meine ganz genauen Vorstellungen, wie unser Tag gestaltet sein sollte. Jetzt – 7 Jahre her – würde ich einiges dem Trend-Zeitgeist oder auch unserer damaligen (finanziellen) Situation zuordnen. Und trotzdem waren mindestens genauso viele Elemente absolut “Wir”, die ich jederzeit wiederholen würde. 
Je mehr Persönlichkeit des Brautpaares durchkommt, desto mehr liebe ich meist die Hochzeit. Denn den Unterschied machen für mich eigentlich immer die Menschen. Durch Ads jeglicher Art und soziale Netzwerke hebt sich die Messlatte der Sehgewohnheiten manchmal in Höhen, die mit normalmenschlichen Kräften kaum zu erreichen sind. Was nie gleichzuschalten oder austauschbar sein wird, sind die Menschen, die sich gefunden haben und den Tag allein aufgrund ihrer Individualität einzigartig machen. 

Gedanken, die ich als Verheiratete manchmal in Erinnerung an unsere eigene Hochzeit habe:
Wenn man jung heiratet, steht man manchmal vor ganz anderen Herausforderungen, als z.B. mit 30 Jahren, wenn die Finanzen schon eher geregelt laufen und man die inneren Wachstumsschübe auf dem Weg zum Erwachsenwerden als Single durchlaufen hat. Ich bin froh, dass wir einander damals ganz bewusst viele Fragen gestellt haben, z.B. wie wir uns unsere Zukunft vorstellen, wie unsere Prioritäten im Leben aussehen sollen, welche Werte uns wichtig sind etc. Wir haben uns damals auch sehr bewusst mit der biblischen Rolle der Frau beschäftigt, weil uns wichtig war, darüber eine gemeinsame Überzeugung zu teilen und uns gegenseitig den Rücken zu stärken. Wir fanden es hilfreich uns zu diesen und anderen Themen mit einem älteren Ehepaar zu treffen, mit denen wir meistens bis tief in die Nacht diskutiert und auch viel gelacht haben. Sie hatten damals kleine Kinder und jetzt, wo ich selbst eine Tochter habe, schätze ich es umso mehr, dass sie sich damals die Zeit für uns genommen haben. 
Ich sehe es als Geschenk, dass wir durch die frühe Heirat soviel Zeit hatten, uns gemeinsam zu finden und entwickeln zu können und uns gegenseitig beim Wachsen zuzusehen. Trotzdem würde ich meinem früheren Ich heute vielleicht manchmal zuflüstern: “Du musst nicht so stark tun. Wenn du ratlos bist, frag doch einfach mal jemanden oder lass für dich beten.”

Wenn ich also auf Hochzeiten bin, so freue ich mich an der Mühe, die für diesen Tag investiert wurde und wertschätze gerne auch Details. Gleichzeitig hoffe ich aber auch immer, dass vorweg mindestens doppelt so viele Gespräche um das gemeinsame Leben nach der Hochzeit, wie für die Partyvorbereitungen verwendet wurden. Und am meisten hoffe ich tatsächlich, dass dem Brautpaar und auch mir immer wieder neu bewusst wird, wie kostbar und tief Gott sich Liebesbeziehungen eigentlich gedacht hat. Wer es schafft auch nur einen Bruchteil davon zu schöpfen, ist ganz sicher ein glücklicher Mensch. 

Zum Weiterdenken:

In welcher Situation du auch gerade steckst und wie auch immer du aktuell über Hochzeiten oder die Liebe denkst: Was ist deine Gegenwart? Own it!
Ich habe die Tage ein cooles Zitat (leider ohne Autor) gelesen:
“Stop waiting for friday, 
for summer, 
for someone to fall in love with you, 
for life. 
Happiness is achieved when you stop waiting for it and 
make the most of the moment you are in NOW.”

Hier kannst du noch mehr von Damaris lesen.

Ein Kommentar zu “WEDDING DAY

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s