MUSIK IN ALLEN LEBENSLAGEN

Immer wieder merke ich, wie wichtig mir Musik ist und wie wichtig Musik mein Umfeld ist.

  • Ein paar Gründe
  • Musik beflügelt meine Seele
  • Gott hat uns Musik, Stimmen und Gesang gegeben um ihn zu ehren und ihm Lobpreis zu bringen 
  • Wenn ich Lieder höre, verbinde ich damit Erinnerungen
  • Musik ist Therapie und hilft bei Entspannung 
  • Musik setzt meinen Körper in Bewegung zum Beispiel beim Tanzen 
  • Musik und Rhythmus wird zur Therapie bei manchen Erkrankungen eingesetzt
  • Musik, Seele und Erinnerungen 

Stell dir vor, du machst das Radio an und hörst du ein Lied, was du lange nicht gehört hast. Du wirst merken, dass bei dem Lied sicher auch Erinnerungen hochkommen. Es gibt Lieder, die du sehr magst und wo sich gleich deine Stimmung aufhellt, egal wie schlecht es dir geht. Naja und es gibt sicher auch Lieder, die dich an einen schmerzlichen Verlust erinnern, weil wenn du das bestimmte Lied hörst, immer an die Person denken musst, die nicht mehr da ist. Vielleicht ist es noch schmerzhafter, weil sie dieses Lied liebte.

Musik tut der Seele gut! Mir ist auch aufgefallen, dass sich das Erinnern auch auf verschiedene Jahreszeiten bezieht. Gerade bei Weihnachtsliedern, da erinnert man sich doch gerne an die Texte, die Besinnlichkeit und Wärme in der Jahreszeit.

  • Musik und Bewegung 

Bei dem Punkt musste ich sofort an die Kinderlieder denken. Es gibt so viele christliche Kinderlieder mit Bewegungen und vielleicht ist es dir schon aufgefallen, dadurch lernen Kinder den Liedtext schneller und er bleibt auch lange im Gedächtnis. Musik, Sport und Tanzen gehören wie Puzzleteile zusammen, denn ohne Musik macht das Tanzen und sich Bewegen einfach weniger Spaß.

  • Musik, Gesang und Lobpreis
  • Psalmen: Warum fallen mir da als allererstes die Psalmen ein? Ich glaube sie sind heute oft ein kleines Vorbild für so manches Lobpreislied genommen , weil sie sehr tiefgründig sind.
  • Gospels und Hymnen: Ich höre gerne Gospels und auch Hymnen. Viele haben heute noch große Bedeutung und werden gesungen. Die meisten Lieder haben so einen starken Text mit so viel Aussage. Mir fällt hier zum Beispiel Amazing Grace oder Oh happy Day ein.
  • Schön finde ich es, wenn es eine „Neuaufnahme“ alter Hymnen geschieht. Das hat zum Beispiel Johannes Hartl mit Jesus ist kommen gemacht.
  • Lobpreislieder heute: Die bekanntesten englischen Lobpreislieder kommen von Hillsong. Es gibt auch tolle deutsche Lobpreislieder von so vielen, wie zum Beispiel von der Outbreakband oder Könige und Priester. Was ich immer toll finde, ist, dass viele bekannte Lieder aus dem ursprünglichen Text in die jeweilige Landessprache übersetzt werden. Das heißt zum Beispiel: Ich habe auch schon erlebt, dass ich ein mir in deutsch bekanntes Lied im Urlaub auf Dänisch gehört habe.
  • Gesang: Jetzt hab ich viel über die Lieder an sich geschrieben, aber viel wichtiger finde ich hier noch zu erwähnen, wie wichtig Gesang und Musik für den Gottesdienst sind. Erst durch die Instrumente wird es eine runde Sache. Ich bin mir sicher ich hab es im Beitrag Was nach Corona bleibt? auch erwähnt. Aber hier nochmal als Erinnerung: Gemeinsames Singen hat so Kraft und Macht! Ich finde es so genial, dass Gott dieses Geschenk gegeben hat. Meine schönste Erinnerung ist da bei einer Konferenz mit knapp 10.000 Personen zusammen zu singen.
  • Musik, Erkrankungen und Therapie

Bei dem Punkt muss ich irgendwie immer als allererstes an König David denken, der ja zu dem Zeitpunkt noch kein König war, aber für Saul gespielt hat. Ich meine er hatte Depressionen oder eine ähnliche neurologische  Erkrankung, die zur Zeit des alten Testamentes schon bekannt war. Siehe Textstelle aus 1.Samuel 18,10: Des andern Tags kam der böse Geist von Gott über Saul, und er geriet in Raserei im Hause; David aber spielte auf den Saiten mit seiner Hand, wie er täglich zu tun pflegte.

Ja,die nächsten beiden Punkte sind mir besonders wichtig zu erwähnen und das nicht nur wegen meinem Job. Musik wird bei Depressionen als Stimmungsaufheller genutzt, soweit ich weiß beim Stottern als Therapie, um bei der Stimmbildung zu helfen. Musik wird auch bei Autismus mit genutzt um die Personen besser zu erreichen.

  • Musik und Demenz 

Genau als Altenpflegerin musste ich diesen Punkt nochmal extra aufgreifen, weil er mir wichtig ist. Ich stelle immer wieder fest, wie wichtig Musik für Menschen mit den verschiedensten Demenzformen ist. Denn sie hilft beim Erinnern von Liedern und Texten. Es ist also wichtig die Biografie der Erkrankten zu kennen, aber auch die Lieder und Musikstile, die zu ihren `Hochzeiten`modern waren. Im Moment wird vor allem mit Heimatliedern und Schlagern gearbeitet . In Zukunft würde es mich aber wenig wundern, wenn jemand gerne Rockmusik wie ACDC oder ähnliches hört. Mir sind 2 Beispiele so in Erinnerung geblieben, deshalb kommen sie hier an dieser Stelle. Eine Person hat immer gerne gesungen und ich fand bei ihr immer sehr beeindruckend, wie viele Lieder sie noch auswendig konnte. Sie konnte zum Beispiel bei einem Weihnachtslied mehr als 5 Strophen noch auswendig und war mit über 90 beim Singen immer noch sehr textsicher. Das andere Erlebnis ist noch gar nicht so lange her und ist mir in den letzten Monaten begegnet. Dazu muss man wissen, dass diese Dame in ihrem Leben immer viel gesungen hat. Wenn ich mit Menschen arbeite, merke ich auch schnell, auf was sie gut reagieren und was sie motiviert. An dem Tag hatte diese Person einen Durchhänger und fühlte sich schlapp, als ich mit ihr geredet habe, konnte ich sie nicht wirklich erreichen. Sie saß dann mit den Senoiren zusammen in einer Runde und eine Kollegin spielte Lieder auf der Gitarre und sang mit ihnen. Erst als meine Kollegin mit der Gitarre näher kam, reagierte sie positiv. Sie schien das gespielte Lied zu erkennen, summte dann mit und hatte ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht. Nach dem Singen schien es ihr aus meiner Sicht auch wieder besser zu gehen und das Strahlen hielt erst mal an.  

  • Musik bedeutet für mich

Ich liebe Musik und durch die letzten Monate ist mir nochmal besonders wichtig geworden, wie sehr ich Musik in meinem Leben brauche. Heute bin ich dankbar, dass ich zumindest Lieder im Gottesdienst singen kann, wenn ich auf der Bühne stehe. (An dieser Stelle sei gesagt, dass wir das natürlich unter Beachtung des aktuellen Hygienekonzeptes für Gemeinde und Gottesdienste umgesetzt haben). Ich bin so unendlich dankbar, dass ich die meisten Sonntage in den letzten Wochen mit ganzen Herzen und vor allem ganzer Stimme mitsingen konnte , weil ich mir beim Nichtmitsingen bzw. Mitsummen schon immer komisch vorkam. Denn nicht mitsingen gibt es eigentlich nicht für mich, denn das einzige was mich bremsen kann, ist immer der Winter. Da kommt es schon mal vor, dass ich durch eine Erkältung keine Stimme habe und dann nicht singen kann. Meist fällt mir es erst in dieser Zeit auf, wie sehr ich es eigentlich vermisst habe. Für mich bedeutet Musik auch mit meiner Stimme Gott zu loben und preisen und ich merke immer, dass dabei meine Seele wirklich zur Ruhe kommen kann. Jetzt habe ich viel über das Singen geschrieben, aber allgemein höre ich auch gerne Lieder zur Ermutigung oder verschicke Lieder. Gerade bei Liedern mit Zusagen und Verheißungen! Da denke ich an das Lied The Blessing , dass in Deutsch Der Herr segne dich heißt! Keine Ahnung ob du es schon kennst, aber ich habe es dir hier verlinkt!

  • Zum Weiterdenken
  • Was bedeutet Musik für dich?
  • Spielst du vielleicht auch ein Instrument?
  • Kann du dein Umfeld mit den ersten beiden Fragen positiv beeinflussen? 
  • Singst du auch gerne und hat es einen ähnlichen Effekt bei dir?
  • Wo und wie erlebst Musik in deinem beruflichen Kontext? 

Ein Kommentar zu “MUSIK IN ALLEN LEBENSLAGEN

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