DER URSPRUNG UNSERER WEIHNACHTSTRADITIONEN

Die Weihnachtszeit ist eine ganz besondere Weihnachtszeit im Jahr in dem der Weihnachtsbaum geschmückt, Kekse gebacken und Stollen gegessen wird. Unser Weihnachtsfest hat viele Traditionen und Bräuche. Aber woher kommen sie und was bedeuten sie genau? Dem gehe ich hier auf den Grund und verlose gleichzeitig ein Buch, dass weitere christliche Symbole im Alltag enthüllt.

STERN ÜBER BETHLEHEM

Wie konnte ein Stern den Weg deuten?
„Die populärste Erklärung stammt von Johannes Kepler, der für das Jahr 7 vor Christus ein gemeinsames Leuchten von Jupiter und Saturn im Sternbild der Fische berechnete. Das passte zu den vermuteten Geburtstermin Jesu zwischen 7 und 4 vor Christus. In Kepplers Erklärung gilt Jupiter als Königsplanet, Saturn wird als Planet des Volkes Israel gedeutet, und das Sternbild Fische versinnbildlicht das Land Judäa. Eine so außergewöhnliche Konstellation hätte für Könige aus dem Morgenland, vermutlich einflussreiche Sternenkundige aus Babylonien, eine besondere Bedeutung gehabt: Im Land der Juden ist ein neuer König geboren.“
(Quelle)

WEIHNACHTSBAUM

Warum können Weihnachtsbäume nicht gut häkeln? – Nach einer gewissen Zeit lassen sie immer die Nadeln fallen.

Früher, als das Lesen und Schreiben noch nicht weit verbreitet war, stellte die Kirche die biblischen Geschichten bildlich dar. Der Tannenbaum, der zu unserer Weihnachtszeit einfach dazu gehört, versinnbildlichte im Christentum ursprünglich den Paradiesbaum, von dem Adam und Eva gegessen hatten. Um diese Geschichte im Winter zu erzählen brauchte man da Bäume, die noch grün waren. Also boten sich Nadelbäume wie Tanne und Fichte, aber auch Buchsbaum, Rosmarin und Wacholder an. 
(Quelle)

CHRISTBAUMKUGEL

Zwei Blondinen suchen im Wald nach einem Weihnachtsbaum. Nach zwei Stunden sagt die eine: “Was soll´s, nehmen wir eben einen ohne Kugeln”.

Als die biblischen Geschichten bildlich dazustellen, wurden früher rote Früchte als Symbol für die Frucht, die Eva zu ihrer verbotenen Mahlzeit verführte, gehängt. Die einzigen Früchte, die zur Weihnachtszeit in Deutschland noch gut aussahen und daher in Frage kamen, waren Äpfel – die Vorgänger der heutigen, manchmal noch roten Christbaumkugeln.
(Quelle)

ADVENTSKRANZ

Vater zu Fritzchen: “Zünde bitte den Adventskranz an”. Nach einer Weile fragt Fritzchen: “Vati, die Kerzen auch?” 

„Als der Theologe und Sozialpädagoge Johannes Heinrich Wichern im Jahr 1839 in seiner Einrichtung für arme Kinder und Jugendliche den ersten Adventskranz aufstellte, hatte dieser 23 Kerzen. Für jeden Wochentag bis Weihnachten eine kleine, für jeden Adventssonntag eine große Kerze. Bis heute macht der Adventskranz die Wartezeit überschaubarer.“
(Quelle)

LEBKUCHEN

Der Lebkuchen wird auch Pfefferkuchen genannt, da im Mittelalter sämtliche Gewürze allgemein den Namen „Pfeffer“ trugen. 
Der Lebkuchen, den wir heute kennen, wurde im 12. Jahrhundert in Dinant in Belgien erfunden. Aufgrund der hohen Energiedichte und der langen Haltbarkeit wurde der Lebkuchen damals insbesondere im Winter als Gebäck für hungernde Menschen eingesetzt. Stück für Stück verbreitete sich der Lebkuchen im ganzen Land.
(Quelle)

SCHNEEMANN

Wie nennt man einen alten Schneemann? – Pfütze. 

Im Mittelalter war die Figur des Schneemanns noch unbekannt. Aus dem 16. Jahrhundert stammen die ältesten literarischen Nachweise für Schneeskulpturen, etwa bei Shakespeare. Der Schneemann wurde ab 1770, durch das Leipziger Kinderliederbuch von Christian Felix Weiße (1726–1804) populär. Jedoch wurde der Schneemann zunächst als personifizierten Winter in recht bedrohlicher Gestalt in Übergröße, mit grimmiger Miene und drohend erhobenem Besen dargestellt. Im 19. Jahrhundert wurde der Schneemann kugeliger und das Aussehen wesentlich freundlicher, denn auch die Einstellung zum Winter veränderte sich allmählich. Die Werbeindustrie erkannte den Schneemann als attraktives Motiv und setze es für ihre Zwecke ein, so wurde er immer bekannter. Am 18. Januar findet der Welttag des Schneemanns statt. Das Datum wurde durch die Form des Stocks, eine 1, und des Schneemanns, die der 8 gleicht, inspiriert.
(Quelle)

RENTIER

Warum benutzt der Weihnachtsmann Rentiere, um den Schlitten zu ziehen? – Weil Schlittenhunde nicht fliegen können. 

Dass der Weihnachtsmann mit Rentieren auf einem Schlitten unterwegs sei, ist durch das Gedicht “Twas The Night Before Christmas” aus dem Jahr 1823 bekannt geworden.
Die Geschichte mit Rudolph ist erst im Jahre 1939 von Robert L. May erschienen.
(Quelle)

CHRISTSTOLLEN

Treffen sich zwei Rosinen, fragt die eine: “He, warum hast du denn einen Helm auf?” Da antwortet die andere Rosine: “Ich geh in den Stollen.“

„Mit seiner typischen Form gehört der Stollen zu den sogenannten Gebildebroten. So werden Gebäcke bezeichnet, die symbolisch bestimmte Formen oder Figuren darstellen. Mit Puderzucker umhüllt, erinnert der Christstollen an das in Windeln gewickelte Christuskind.“ (Quelle)

Gewinnspiel

Wir danken der deutschen Bibelgesellschaft, dass wir mehrere Exemplare des Buches “Adler, Fisch und verbotene Früchte – Christliche Symbole im Alltag entdeckt” (von Michael Jahnke und Franziska Schikora, 2019 by edition chrisman in der Evangelischen Verlagsanstalt GmbH in Leipzig und Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart) zur Verfügung gestellt bekommen haben, und damit ein Gewinnspiel machen können.
Das Gewinnspiel geht vom 11.12.2020 – 8 Uhr, bis 14.12.2020 – 20 Uhr. Es kann hier auf der Webseite und auf Instagram mitgemacht werden. Weitere Infos folgen am 11.12.2020 in einem Neuen Beitrag. Viel Spaß beim Mitmachen und viel Glück beim Gewinnen!!

Ein Kommentar zu “DER URSPRUNG UNSERER WEIHNACHTSTRADITIONEN

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