Jahresende & ICH

3 Frauen schreiben aus verschiedenen Perspektiven, was sie am Jahresende bewegt und worüber sie sich Gedanken machen.


JAHRESENDE & MELISSA

Mein Name ist Melissa,

eigentlich wollte ich mir für das nächste

Jahr keine Vorsätze überlegen

und ich schreibe aus der

Ehefrau-Perspektive.

Ohne lange um den heißen Brei zu reden: in diesem Dezember haben Liebling und ich einfach so wahnsinnig viel Zeug gekauft, dass es rückblickend etwas erschreckend ist. 
Na klar, es war Weihnachten und da besorgt man nun mal Geschenke – vor allem wenn man so leidenschaftlich gerne schenkt, wie ich. Aber es war nicht nur das, auch so haben wir einiges benötigt und es waren große und viele kleine Anschaffungen dabei. 
War alles davon wirklich notwendig?? Wahrscheinlich nicht. 
Fakt ist: wir wollen den Januar über komplett auf Neuanschaffungen verzichten. Das haben wir uns vorgenommen und ich bin gespannt, ob wir auch schaffen, das durchzuziehen. Zudem wollen wir den Monat zum Ausmisten nutzen. Nach anderthalb Jahren als Ehepaar in einer gemeinsamen Wohnung hat sich diese doch schon ganz schön gefüllt und eine Entschlackungs-Kur würde ihr und uns mehr als guttun. So langsam wird es mir zu viel. So wie das Gefühl im Urlaub, wenn es irgendwann einfach reicht, aus dem Koffer zu leben und man sich nach seinem geordneten Kleiderschrank sehnt. Aber vielleicht bin ich da etwas seltsam gestrickt und es geht nur mir so.  
Es wäre natürlich wunderbar gewesen, schon in diesem Monat auszumisten, alten und überflüssigen Krempel loszuwerden und dann ‚clean‘ ins neue Jahr zu starten. Aber angesichts unseres Terminkalenders war das einfach undenkbar. 
Doch allein der Gedanke an einen Monat ohne Ausgaben, Anhäufen neuer Dinge und dem Aussortieren anderer klingt für mich nach einem wundervollen aufgeräumten Neustart ins kommende Jahr. Und so positiv gestimmt und motiviert trete ich mein Jahr 2022 an. 

ZUM WEITERDENKEN:

Was motiviert dich am Jahresanfang?

Hier kannst du noch mehr von Melissa lesen.


JAHRESENDE & ANNA

Mein Name ist Anna,

ich nehme mir nach Weihnachten Zeit

um zurück zublicken

und ich schreibe aus der

Single-Perspektive.

Ich hoffe du hattest ein gesegnetes Weihnachtsfest. Ich habe keine Ahnung, wie viel Stress du vor und an Weihnachten hattest, aber ich hoffe du konntest irgendwann zur Ruhe kommen. Vielleicht nutzt du aber auch die Zeit zwischen den Jahren, denn viele haben ja in dieser Zeit frei. Wie hast du dieses Jahr erlebt? Die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest erlebt? Mir ist zum Beispiel in diesem Jahr die Weihnachtsgeschichte nochmal neu bewusst geworden. Manchmal kommt es mir so vor, dass wir als Christen meinen, schon alles zu kennen, aber Gott möchte immer wieder neu zu uns reden. Bist du weiterhin dafür offen? Gott wirkt auch noch heute, aber oft sind wir einfach dafür nicht offen! Oder wir müssen erst wieder zur Ruhe kommen um ihn wirklich reden zu hören. Dazu solltest du dir nach Weihnachten bewusst Zeit nehmen! Ich möchte dir ein paar Fragen für diese Zeit stellen: Was hast du 2021 mit Gott erlebt? Wo hat er dich geführt und wo hat er dich verändert? Wofür bist du dankbar? Wo hat er dich durch schwere Zeiten durch getragen? Mach dir ein paar Notizen!

Ich werde das auch machen, aber ich möchte ein paar Punkte mit dir teilen. Dankbar bin ich zum Beispiel dafür, dass ich wusste, Gott ist immer an meiner Seite und er trägt mich! Das durfte ich besonders im März bis Mai spüren! Aber ich durfte auch durch ‚She leads‘ wachsen und daraus hat sich eine neue Möglichkeit ergeben, Texte außerhalb des Blogs zu schreiben. So viel sei verraten: Ich darf Beyond erst mal bis Juni 2022 unterstützen und dafür im Januar 2 Texte schreiben. Ich bin so unendlich dankbar, dass Gott mir diese Möglichkeit geöffnet hat.

Dann mache dir aber auch Notizen für 2022: Was möchtest du 2022 mit Gott erleben? Was sind deine Gebetsanliegen? Was sind deine Wünsche, Ziele oder hast du eine Vision für 2022? Bete dann für 2021 und auch für 2022 und sei gespannt, wie Gott dich durch trägt, dich verändert und was er dir zeigen möchte! Halte an ihm fest, denn er ist dein Anker und deine Hoffnung und das egal wie lange Corona noch geht und wie schwer es auch sein mag.

ZUM WEITERDENKEN:
Was hast du 2021 mit Gott erlebt? Wo hat er dich geführt und wo hat er dich verändert? Wofür bist du dankbar? Wo hat er dich durch schwere Zeiten durch getragen? Was möchtest du 2022 mit Gott erleben? Was sind deine Gebetsanliegen? Was sind deine Wünsche, Ziele oder hast du eine Vision für 2022?

Hier kannst du noch mehr von Anna lesen.


JAHRESENDE

& DORINA

Mein Name ist Dorina,

ich hatte 2021

ein sehr volles Jahr

und ich schreibe aus der

Beziehungs-Perspektive.

2021 war bei mir sehr viel los und das auch nach Weihnachten, weshalb ich bei diesem Beitrag einmal aussetze.


 

Hier kannst du noch mehr von Dorina lesen.


JAHRESENDE

& LAURA

Mein Name ist Laura,

ich mache mir Gedanken über Luxusprobleme

und ich schreibe aus der

Ehefrau-& Mutter -Perspektive.

Mitten in der Weihnachtsvorbereitung bin ich dabei Geschenke einzupacken. Die einen packen alles zusammen ein, andere packen nacheinander ein und wieder andere machen daraus eine gemütliche Zeremonie. Ich bin eine von denen, die direkt nach dem kaufen einpackt. So sehe ich genau, was schon fertig ist und kann gegebenenfalls auch schon ein paar Tage vor Weihnachten verschenken. Alles an Heilig Abend zu verteilen das schaffe ich nicht mehr und diesen kleinen zusätzlichen Stressfaktor habe ich mir abgeschafft. Ich liebe es mich um Geschenke zu kümmern – allerdings nur dann, wenn ich ungefähr weiß, was sich mein Gegenüber wünschen könnte. Bei allem anderen muss ich einfach hoffen,
dass es gefällt. Jedes Jahr aufs neue gibt es aber eine Frage, die ich mir immer wieder stelle: Muss das alles sein? Nein – würde manch eine/r sagen. Man tut das ganze ja freiwillig, weil man sich dran freut, andere zu beschenken. Und trotzdem ist da immer ein kleiner Teil, der sich gezwungen fühlt, oder nicht? Gezwungen es den anderen Recht zu machen. Gezwungen meine eigenen Ansprüche zu erfüllen. Gezwungen sich selbst Wünsche zu überlegen und sie weiterzugeben. Letzteres fällt mir am Schwersten und meine Eltern sind mir dieses Jahr echt mega auf die Pelle gerückt. „Laura, hast du dir jetzt mal endlich was überlegt?“ „ Sag mal, was wünscht du dir eigentlich? Und was können wir den Kindern schenken?“ Ja – die Liste ist lang, ist ja nicht so, dass wir so bescheiden sind, nichts zu wollen. Aber wenn es dann konkret drauf ankommt, dann stresst es mich tatsächlich sehr, überlegen zu müssen, was am meisten Sinn macht, welches Kind was genau gerade braucht. Und während ich nach diversen Spielzeug schaue überkommt mich dieses Schuldgefühl. Was für ein Luxusproblem!!!! Dass ich zwanghaft versuche, was zu finden, was man den Kindern schenken könnte. Ich erinnere mich an die Zeit, in der ich für eine Weile in Indonesien gelebt habe. Die Kinder auf den Straßen waren glücklich über eine warme Mahlzeit. Über ein gemeinsames Lied, bei dem sie klatschen und tanzen konnten. Spielzeug? Egal was, alles wäre gut genug für sie gewesen. Meine Gedanken kreisen sich. Ein Gefühl von Wehmut macht sich breit. Die Frage, ob ich so leben darf, wie ich gerade lebe, in all dem Luxus und überhäuft von materiellen Gütern, geht mir nicht aus dem Kopf. Ja ich weiß, für alles braucht man eine Balance. Das wäre eine einfache billige Antwort. Eine zufriedenstellende Antwort habe ich für mich noch nicht gefunden. Vielleicht hast du ja eine.

ZUM WEITERDENKEN:
Wofür bist du dieses Jahr besonders dankbar? Was bedeutet Luxus für dich? Was brauchen Kinder an Weihnachten und auch überhaupt am meisten?

Hier kannst du noch mehr von Laura lesen.


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