NACHHALTIGKEIT & ICH

5 Frauen schreiben aus verschiedenen Perspektiven zum Thema Nachhaltigkeit!
Lass dich inspirieren!

NACHHALTIGKEIT & LILLI

Mein Name ist Lilli,

ich versuche Nachhaltigkeit

im Kleinen umzusetzen

und ich schreibe aus der

Single-Perspektive.

Nachhaltigkeit ist heutzutage in jeder Munde. Ich habe mich in den letzten Jahren mal mehr mal weniger damit beschäftigt. Es gab Zeiten, da habe ich mich sehr intensiv in das Thema eingelesen. Ich habe gemerkt, dass ich viele Angewohnheiten habe die nicht sehr nachhaltig sind. Ein großer Bereich waren meine Hygieneartikel. Ich habe versucht mein Kaufverhalten umzustellen. Es gab verschiedene Dinge, die ich ausprobiert habe. So habe ich von gewöhnlichem Shampoo auf Haarseife umgestellt.  Diese Veränderung haben meine Haare am Anfang erst nicht so gut angenommen. Nach einiger Zeit ging es besser. Dann wieder schlechter. Irgendwann habe ich aus Bequemlichkeit und aufgrund meines Wohlbefinden  wieder zur Shampoo Flasche gegriffen. Das hat aber auch zu Schuldgefühlen geführt. Es gab auch andere Sachen, die ich umgestellt habe und die mich bis heute begeistern. So benutze ich inzwischen seit einigen Jahren einen Rasierhobel statt einem konventionellen Rasierer oder auch eine Menstruationstasse statt Tampons.

Ich fand es gut und wichtig mich mehr mit der Materie zu befassen. Und doch habe ich die Dringlichkeit nach einiger Zeit abgelegt. Ich habe nämlich gemerkt, dass es mich belastet hat zu wissen was ich alles ändern kann, es aber im Alltag nicht immer hinbekomme. Das führte dann zu den schon benannten Schuldgefühlen. Zusätzlich spürte ich wie ich meine Mitmenschen um mich herum innerlich verurteilte, wenn sie nicht auf Nachhaltigkeit geachtet haben. So habe ich mich in der Hinsicht entspannt. 

Auch heute überlege ich immer wieder, wie ich ressourcevoller und nicht so verschwenderisch mit Dingen umgehe. So schaue ich zum Beispiel, wie ich mein Hobby, das Nähen, nachhaltiger ausüben kann. Ich versuche nicht mehr “einfach so” Stoffe zu kaufen, weil sie mir gefallen und gerade günstig sind, sondern zu überlegen, was genau ich nähen möchte. Dadurch hoffe ich  Verschwendung und Unachtsamkeit vorzubeugen. Außerdem ist mir inzwischen die Qualität der Stoffe viel wichtiger als früher. Es gibt schon einige Stoffhersteller und Online-Stoff-Shops, die auch darauf achten, dass die Herstellung fair und nachhaltig ist. Dadurch sind die Stoffe oft teurer, aber das ist es mir wert. 

Als Single kann ich alleine entscheiden, was ich umstellen möchte. Das ist oft sehr befreiend. Manchmal empfinde ich es aber auch als Last. Ich habe keinen, der mit mir in dieser Hinsicht an einem Strang zieht und mich auch ermutigt dranzubleiben.

Trotzdem weiß ich, dass ich auch mit kleinen Dingen mehr Bewusstsein und Änderung für mich schaffen kann. Und das ist mir im Augenblick genug.

ZUM WEITERDENKEN:

Sei stolz auf die kleinen Veränderungen, die du umsetzt. Neue Gewohnheiten brauchen Zeit!

Hier kannst du noch mehr von Lilli lesen.


NACHHALTIGKEIT & ANNA

Mein Name ist Anna,

ich mag es, ein Mitbringsel

in einem Glas zu verschenken

und ich schreibe aus der

Single-Perspektive.

Ein neuer Monat und neues Thema. In den letzten Jahren wurde das Thema Nachhaltigkeit immer mehr zum Gespräch und ist immer relevanter geworden. Beim Thema Nachhaltigkeit ist mir meine Schwägerin ein Vorbild. Sie beschäftigt sich schon länger mit dem Thema und lebt es! Durch sie kenne ich mittlerweile einige Modelabels und Internetseiten, die sich auf nachhaltige Produkte spezialisiert haben! Zum Beispiel der Avocadostore! Sie hat übrigens meine ganze Familie beeinflusst, uns zum Nachdenken gebracht und uns inspiriert. Auch wenn es ein sehr großes Thema ist, hilft es schon sich mit dem Thema zu beschäftigen! Ich habe angefangen Kleinigkeiten umzusetzen, bin aber noch in der Lernphase mein Leben mehr und mehr in Nachhaltigkeit zu führen. Man fängt immer klein an und ein kleiner Schritt verändert auch schon was. Als Single kann ich komplett selbst entscheiden, wie ich Nachhaltigkeit ausleben kann und will, da muss ich erstmal auf keinen bei meinen Entscheidungen Rücksicht nehmen oder mit jemand etwas konkretes absprechen. Das Thema Putzmittel habe ich aber zusammen mit meiner Schwester entschieden, da wir zusammen in einer WG wohnen. Zum Beispiel nutzen wir die Produkte von Blaue Helden grösstenteils zusammen. Ich habe tatsächlich auch das feste Shampoo ausprobiert, das ist aber leider meinen Haaren nicht gut bekommen. 

 Wenn du nicht schon darüber nachgedacht hast, mit welchen Punkten du anfangen könntest, helfen dir diese 16 Lifehacks vielleicht für den Anfang: 

ZUM WEITERDENKEN:
Wie gehst du mit dem Thema Nachhaltigkeit um? Wie gehst du mit dem Thema als Single um? Setzt du schon Sachen um? Nutzt du kleine Schritte?

Hier kannst du noch mehr von Anna lesen.


NACHHALTIGKEIT & DORINA

Mein Name ist Dorina,

ich werde als FörderFee bezeichnet

und ich schreibe aus der

Beziehungs-Perspektive.

Im September 2015 wurde die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einstimmig verabschiedet. Es wurden 17 Nachhaltigkeitsziele formuliert, die SDG´s. Das 13. Ziel fokussiert sich auf den Klimaschutz. Es sollen umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergriffen werden. 

Zum Klimaschutz kann jede einzelne Person mit jeder einzelnen Handlung beitragen. Um das zu beschleunigen und die Bürger und Unternehmen darin zu unterstützen, fördert Vater Staat viele Unternehmungen und Investitionen, die auf Dauer beispielsweise Co2 einsparen. 

Mein Weg zu den Förderungen war der Wunsch Tinyhouses zu bauen. (Näheres dazu in meiner Tiny-Serie.) Mit meinem Freunden gründe ich ein Start-up und unser Ziel ist es, das Klima zu schützen, indem wir ökologisches und autarkes Wohnen ermöglichen. 

Unser Ziel passt relativ gut zu den Nachhaltigkeitszielen der Bundesregierung und wir haben schon die ein oder andere Förderung bekommen. 

Wenn dich das Thema Förderungen interessierst, kannst du gerne auf den folgenden vorgeschlagenen Seiten schmökern und vielleicht findest du etwas Passendes für dein Vorhaben oder du lässt dich dadurch zu einem nachhaltigen Handeln inspirieren. 

Für Alle

Für NRW verwaltet die Bezirksregierung Arnsberg ein Förderportal (für Kommunen, Privatpersonen, Vereine, SchülerInnen, Schulen und Verbände)
Beispiel: elektrische Lastenräder , Solar-, Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher, Lüftungsanlagen etc. 
Förderportal

Für Unternehmen

Für Gründer

Gründerstipendium NRW – Für innovative Ideen. 1.000 Euro pro Monat. Für 1 Jahr.
Gründerstipendium PTJ

Für Forschungsprojekte

Der Projektträger Jülich wurde 1974 als Projektträger zur Umsetzung des ersten Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gegründet. Er beschäftigt  sich mit der gesamten Innovationskette – von der Grundlagenforschung bis zum Markteintritt.
PTJ

Für Unternehmen

Die Förderdatenbank des Bundes gibt einen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.
Förderdatenbank

ZUM WEITERDENKEN:

Hast du ein großes Projekt Zum Thema Nachhaltigkeit geplant? Dann lohnt sich ein Blick in aktuelle Förderangebote. 

Hier kannst du noch mehr von Dorina lesen.


NACHHALTIGKEIT & LAURA

Mein Name ist Laura,

Ich habe mir Gedanken gemacht über Nachhaltigkeit, Weltverbesserer und Sinn des Lebens

und ich schreibe aus der

Ehefrau-& Mutter -Perspektive.

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile in aller Munde und wer sich nicht in Wort und Tat daran beteiligt wird schräg von der Seite angeguckt. Zumindest kommt es mir so vor. 

Weniger Plastik, dafür mehr Holz oder Glas. Rad statt Auto. DIY statt Neu gekauft. Second Hand. Ganz nach dem Motto: Nur so viel wie ich brauch´ damit ich nichts verbrauch´. 

Ob ich da mitmache oder nicht ist irgendwie schwierig zu sagen. Wenn ich drüber nachdenke, gibt es schon einige Dinge, die sich in unserem Familienalltag als nachhaltig erwiesen haben. Die könnte ich jetzt hier auflisten, aber irgendwie würde sich das nicht ganz richtig anfühlen. Ich habe mich gefragt, warum das so ist, und beim Grübeln kamen mir ein paar Gedanken dazu, die ich mit euch teilen möchte.

Ich fände es falsch, mich als „nachhaltig lebend“ zu bezeichnen, denn all die Dinge, die wir hier zuhause unter der Kategorie Nachhaltig einordnen würden, sind aus ganz anderen Gründen da. Die Motivation ist also nicht, die Erde zu retten, sondern ja …was ist eigentlich die Motivation? Meistens Geld sparen oder die Gesundheit. Denn wenn ich mir mehrmals überlege, ob ich etwas wirklich brauche, dann merke ich schon recht schnell, ob es nicht zusätzlicher Ballast ist. Ist ja nicht unbedingt nachhaltig sich neue Bienenwachstücher zu kaufen, wenn sich die Tupperdosen bei Mutti noch aus 1990 stapeln. Sparsamer ist es auch, Dinge gebraucht zu kaufen, Kaputtes zu reparieren oder auf Einweg- Produkte zu verzichten- und zack- das wäre dann ja schon nachhaltig, oder?! Also lebe ich in ein paar Punkten wohl nachhaltig, ohne mich dafür bewusst zu entscheiden.

Ich muss auch ehrlich sagen, dass mich das Thema mittlerweile schon etwas nervt. Es wird einfach ein zu großer Hype draus gemacht und jeder meint, er könne die Welt retten. Dabei mache ich mir derzeit viel größere Sorgen um die Rettung der Menschen bzw. um ihre Seelen. Seit dem Tod meines Opas (er war 92 Jahre) ist mir das Thema der Vergänglichkeit immer wieder präsent. Wir werden alle einmal sterben, du und ich. Was denkst du passiert danach? Worin hast du dich dann investiert? Und was davon hat wirklich Ewigkeitswert? Ob ich dann aus Glas- oder Plastikflaschen getrunken habe, scheint in Anbetracht dessen ziemlich unspektakulär zu sein.

ZUM WEITERDENKEN:
Du wirst einmal sterben – was denkst du passiert danach? Worin hast du dich dann investiert? Was davon hat wirklich Ewigkeitswert?

Hier kannst du noch mehr von Laura lesen.


NACHHALTIGKEIT & MELISSA

Mein Name ist Melissa,

ich war immer noch nicht im Unverpackt-Laden

bei uns um die Ecke

und ich schreibe aus der

Ehefrau-Perspektive.

Zu Nachhaltigkeit hört man in letzter Zeit viel. Und dennoch habe ich mich noch nicht eingehend damit befasst. Man bekommt einiges mit und denkt sich, dass es grundsätzlich eine gute Sache ist, zu der man auch auch seinen Beitrag leisten sollte. 

Seit Jahren nutze ich Butterbrotdosen und wiederverwendbare Flaschen statt Einmal-Verpackungen. Ich habe mir Bienenwachstücher zugelegt, um weniger Frischhaltefolie zu benutzen und kaufe Obst und Gemüse nicht mehr in diesen dünnen Plastikbeuteln. Ich kaufe Kleidung seit meiner Teeniezeit immer wieder aus zweiter Hand und nutze häufig öffentliche Verkehrsmittel…

Die große Frage ist – reicht das?

Kann ich so der Umwelt wirklich helfen?

Oder wiegen diese Kleinigkeiten meine anderen Verhaltensweisen gar nicht auf? 

Ich gebe offen zu, dass es manchmal schlichtweg bequemer ist, nicht auf die Nachhaltigkeit von Produkten zu achten. Böden wischen gehört zum Beispiel absolut nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten. Irgendwie finde ich das Auswringen des nassen Wischlappens furchtbar lästig. Aber bestimmte Einmalwischtücher erleichtern mir das ungemein und ich bin ein Fan geworden. Allerdings habe ich jedes Mal ein schlechtes Gewissen, weil ich dadurch mehr Müll produziere, als wenn ich es nach der herkömmlichen Methode machen würde. 

Überhaupt das Thema ‚Müll‘. Liebling und ich sind jedes Mal erschrocken darüber, wie viel Müll wir allein in unserem Zwei-Personen-Haushalt hervorbringen. Auch das führt zu einem schlechten Gewissen. Somit ist ein wichtiger Schritt dabei, mit Liebling zu besprechen, was wir gemeinsam umsetzen können und uns gegenseitig zu motivieren.

Ich denke, mein schlechtes Gewissen ist in diesem Fall nichts Negatives. Es zeigt, dass das Aufmerksam machen auf dieses Thema bei mir Erfolg hatte. Dass einige dieser Gedanken bei mir angekommen sind und ich sie langsam verinnerliche. Solange sie nicht überhand nehmen, bin ich froh über diese innerliche Ermahnung. 

Während ich mir Gedanken zu diesem Thema mache, komme ich zu einer Schlussfolgerung: ich denke, jeder Beitrag zählt. – Irgendwo muss man anfangen. Und wenn es zunächst vielleicht nur kleine Sachen sind, ist wenigstens der erste Schritt in die richtige Richtung getan. Je nach Lebenssituation sieht der eigene Beitrag anders aus, wie der von anderen. Aber wenn jeder umsetzt, was er kann, ist doch schon einiges erreicht.

Nachdem Gott Himmel, Erde und alles was darauf lebt, erschuf, gab er dem Menschen den Auftrag darüber zu herrschen (1. Mose 1). Lasst uns diese Verantwortung wahrnehmen.

ZUM WEITERDENKEN:

Du musst nicht gleich dein ganzes Leben umkrempeln. Aber in welchen Bereichen könntest du dein Verhalten ändern und mehr auf Nachhaltigkeit achten?

Hier kannst du noch mehr von Melissa lesen.


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